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Brazin-Gruppe soll weg von der Börse

Die australische Handelsgruppe Brazin Ltd. soll von ihrem Hauptaktionär übernommen werden. Firmengründer Brett Blundy will zusammen mit seiner Beteiligungsfirma 215 Mio. Dollar für die Reprivatisierung des Händlers hinblättern, zu dem u.a. HMV, Virgin und Sanity zählen.

Die australische Handelsgruppe Brazin Ltd. soll von ihrem Hauptaktionär übernommen werden. Firmengründer Brett Blundy will zusammen mit seiner Beteiligungsfirma BB Retail Capital 215 Millionen australische Dollar (130 Millionen Euro) für die Reprivatisierung des Händlers hinblättern, zu dem unter anderem die Medienverkäufer HMV, Virgin Entertainment und Sanity sowie der Unterwäschehändler Bras N Things zählen.

Blundy fungiert bislang als Non-executive Director des Unternehmens und hält über BB Retail ohnehin einen Mehrheitsanteil von 62,4 Prozent an der Brazin-Gruppe. Damit würden Blundy und BB den restlichen Aktionären also rund 81 Millionen Dollar für ihre Anteile bieten. Ein sehr vernünftiges Angebot, findet der Vorstand und empfiehlt den Verkauf zu diesem Preis, der um etwa ein Drittel über dem Börsenwert von Brazin zum Zeitpunkt der Offerte liegt.

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