Sir Richard Branson gab erste Details der bei V2 records bekannt. Unter anderem rechnet er damit, in den kommenden Jahren weitere 14 Millionen Pfund in die Firma investieren zu müssen. Außerdem bestätigte Branson das Ausscheiden von CEO Jeremy Pearce. Weitere 50 der weltweit 230 V2-Mitarbeiter müssen um ihre Posten bangen. Die Auswirkungen auf V2 records in Deutschland konnte General Manager Willy Ehmann auf Nachfrage noch nicht erläutern. Branson gab zu, dass sich V2 in Schwierigkeiten befinde: „Wir haben den Fehler gemacht, V2 ein wenig zu schnell wie ein Major-Unternehmen zu führen.“ Dabei sei die Besetzung der Zentralen zu schnell gewachsen. „In Zukunft sehe ich uns weiterhin als einen der besten Indies der Welt, auch mit einem internationalen Netzwerk, aber bei reduzierten Kosten. Die Mitarbeiterzahl des Unternehmens ist angesichts des momentanen Künstlerstamms zu hoch“, erklärte er. Branson erwartet im laufenden Geschäftsjahr Umsätze in Höhe von rund 50 Millionen Pfund und erwartet, dass die Finanzspritze das Unternehmen bis 2003 profitabel macht. Im zur Jahresmitte abgelaufenen Berichtsjahr erwirtschaftete V2 noch Vorsteuerverluste in Höhe von 40,5 Millionen Pfund, zu denen allein die britische Division rund ein Viertel beitrug. Erst kürzlich um eine finanzielle Schieflage des gesamten Virgin-Konzerns.
Branson will 50 V2-Stellen kürzen
Sir Richard Branson gab erste Details der anstehenden Umstrukturierungen bei V2 records bekannt. Dazu gehören eine erneute Finanzspritze und Entlassungen.





