Rund 500 Teilnehmer verzeichnete das diesjährige pop.forum-Branchenmeeting der Popakademie Baden-Württemberg am Samstag, dem 5. Juni, im Musikpark Mannheim. Podiumsdiskussionen und Workshops stießen auf regen Zuspruch; erstmals wurde ein ClubAward verliehen, und im Fachkongress „ZukunftPop 2004“ machten sich Experten aus Wirtschaft, Medien, Musik, Politik und Forschung Gedanken, wie es weitergehen soll. „ZukunftPop 2004“ befasste sich – passend zur Europawahl am 13. Juni – in drei Arbeitsgruppen mit dem europäischen Kontext der Popkultur und fand hinter verschlossenen Türen statt; so konnte man ohne rhetorische Tünche Tacheles miteinander reden, betonten die Teilnehmer. Die Ergebnisse wurden den Besuchern des Branchenmeetings hinterher präsentiert. Unter dem Motto „Der universale europäische Popmusiker“ diskutierten Vertreter verschiedener Bildungseinrichtungen den Aufbau eines europäischen Netzwerks und eines gemeinsamen europäischen Curriculums für Popmusik-Ausbildung. Im Panel zum Thema „Die Renaissance der Kleinen in Europa“ saßen sich unter anderem Gerd Gebhardt als Vorsitzender der Phono-Verbände, Prof. Dr. Karl-Heinz Brandenburg vom Fraunhofer-Institut, Matthias Holtmann, Musikchef von SWR3, und – als Diskussionsleiter – Jens Michow (IDKV, Deutscher Musikrat) gegenüber und tauschten in einem Rundumschlag bekannte Positionen aus. Die dritte Arbeitsgruppe – „Deutsche Texte und Europa?“ – fragte nach den Exportchancen von deutschsprachiger Popmusik; Teilnehmer unter anderem: Heinz Rudolf Kunze, Blumentopf und Pe Werner.
Branchenforum mit Zukunftsperspektive
Rund 500 Teilnehmer verzeichnete das diesjährige pop.forum-Branchenmeeting am Samstag, dem 5. Juni, im Musikpark Mannheim. Podiumsdiskussionen und Workshops stießen auf regen Zuspruch; erstmals wurde ein ClubAward verliehen, und im Fachkongress „ZukunftPop 2004“ machten sich Experten Gedanken, wie es weitergehen soll.






