Fünf Dachorganisationen aus der Musik-, Telekommunikations-, Film- und Softwarewirtschaft wollen mit einem gemeinsamen Arbeitskreis „Copyright“ das Bewusstsein der Öffentlichkeit für Fragen des Urheberrechts sensibilisieren. „Die Musik- und Filmwirtschaft ist ebenso wie die Computerbranche gefordert, zeitgemäße Antworten auf neue digitale Technologien zu finden – Antworten, die auch in der Internetgesellschaft die Rechte und Belange von Autoren geistiger Werke und Künstler schützen.“ So Clemens Rasch, Justiziar des Bundesverbands der Phonographischen Wirtschaft, über die Beweggründe für den gemeinsamen Arbeitskreis. Zu dessen Gründungsmitgliedern gehören neben dem Phonoverband die GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen), die Business Software Alliance (BSA), der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) und der Verband der Softwareindustrie (VSI). Neben abgestimmter Öffentlichkeitsarbeit will der Arbeitskreis Modelle entwickeln, die den Schutz des Copyrights mit den Interessen von Verbrauchern und Konsumenten in Einklang bringen – in Verbindung mit neuen Technologien. Für Georg Herrnleben, Regional Director der BSA, sichert die „Sicherung von Copyrights die Existenz von Künstlern, Programmierern und vielen Tausend Beschäftigten. Sie garantiert die Mittel für die Entwicklung neuer Technologien und kreativen Potentials in Kunst und Kultur.“
Der Antipirateriegipfel der MBA zum Thema „Copy kills Entertainment“ findet am 4. April in München statt. Alle relevanten Informationen hierzu finden Sie auf der Website der MBA.






