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Branche macht Minus von fast 20 Prozent

Bei Umsätzen von 1,648 Mrd. Euro verzeichnet die Branche nach Verkaufspreisen inklusive Mehrwertsteuer für 2003 ein Minus von 19,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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Bei Umsätzen von 1,648 Mrd. Euro verzeichnet die Branche nach Verkaufspreisen inklusive Mehrwertsteuer für 2003 ein Minus von 19,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahr 2002 setzte die Tonträgerbranche noch 2,054 Mrd. Euro um – 2003 ging es weiter abwärts. Dabei wurden die Umsätze mit Musik-DVDs und -Videos für die Jahresbilanz 2003 erstmals in die Gesamtstatistik integriert. Der reine Tonträgerumsatz ging sogar um 21,3 Prozent zurück. Mit dem aktuellen Umsatzvolumen von knapp 1,65 Mrd. Euro fällt die Branche hinter die Umsätze des Jahres 1989 zurück, als das Geschäft mit Tonträgern noch rund 1,73 Mrd. Euro bzw. damals knapp 3,4 Mrd. Mark Volumen erreichte. Seit dem Boomjahr 1997 sanken die Branchenumsätze um etwa 40 Prozent. Nach Einschätzung des Bundesverbands liegt dies auch an den parallel zu den Umsatzeinbußen gesunkenen realen CD-Preisen. Nach einer Studie des britischen Wirtschaftsministeriums seien die Preise für CDs in Deutschland derzeit die niedrigsten in Westeuropa.

Der aktuelle Absatz von Tonträgern sank von 223,9 Mio. Exemplaren im Jahr 2002 auf nur noch 183,2 Mio. Stück in 2003. Auch hier beträgt das Minus mit 18,2 Prozent knapp ein Fünftel. Laut Bundesverband verloren vor allem Neuerscheinungen und Singles massiv an Boden. Auch die Verkaufszahlen TV-beworbener Compilations gaben erneut kräftig nach. Hauptgrund für diese Einbußen sei nicht mangelndes Interesse, sondern vielmehr „massenhaftes Klonen und illegale Internetangebote“, betont der Phonoverband.

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