Recorded & Publishing

Branche erwartet für 2003 erneut „schlimmes Minus“

Der Umsatzschwund der deutschen Musikbranche hielt auch im Jahr 2003 an. Ob es sich bei dem Rückgang um eine Verlangsamung des Abwärtstrends handelt, bleibt noch abzuwarten.

Der Umsatzschwund der deutschen Musikbranche hielt auch im Jahr 2003 an. Ob es sich bei dem Rückgang um eine Verlangsamung des Abwärtstrends handelt, bleibt noch abzuwarten. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa wird die Jahresbilanz des Bundesverbands der Phonographischen Wirtschaft einen Gesamtumsatz von unter 1,8 Mrd. Euro ausweisen. Vor einem Jahr lag der Umsatz der Verbandsfirmen noch bei 1,97 Mrd. Euro. Dies entspräche einem Minus von mindestens 8,7 Prozent und wäre im Vergleich zum Vorjahr (minus 11,3 Prozent) noch ein gemäßigtes Ergebnis. Insgesamt – also unter Einbeziehung der Nicht-Verbandsfirmen – setzte die deutsche Branche vor einem Jahr allerdings noch 2,11 Mrd. Euro um. Demzufolge läge das Minus mit 14,7 Prozent deutlich höher als im Jahresvergleich. Beim Bundesverband gibt man sich noch pessimistischer: „Wir rechnen auch für 2003 wieder mit schlimmen Umsatzverlusten – in der Größenordnung von 20 Prozent“, so Verbandssprecher Hartmut Spiesecke gegenüber musikwoche.