Nach zähem Ringen scheinen sich die Verbandsfirmen und die Deutsche Telekom geeinigt zu haben. Der Vertrag für das Download-Projekt PhonoLine ist unterschriftsreif, heißt es. Wie „Focus Money“ in einer Vorabmeldung berichtet, wird die Telekom-Festnetztochter T-Com als technologischer Provider für das kostenpflichtige Download-Angebot der deutschen Musikindustrie fungieren. Diese Information scheint auf einer gezielten Indiskretion aus Verhandlungskreisen zu beruhen. „Wir haben uns auf dem Papier geeinigt“, so einer an den Verhandlungen beteiligten Manager gegenüber „Focus Money“. Wie hoch der Anteil ist, den T-Com pro verkauftem Download bekommen wird, ist indes weiter unklar. An dieser und anderen finanziellen Detailfragen drohte der Deal der Plattenfirmen mit der Telekom zuletzt beinahe zu scheitern. Zum Teil wesentlich günstigere Konkurrenzanbieter standen schon Gewehr bei Fuß. Offenbar konnte der Bonner Telekommunikationsriese jedoch den Forderungen der Branche so weit entgegen kommen, dass der PhonoLine-Vertrag „in den nächsten Tagen unterschrieben“ werden kann. Zur Popkomm. soll das Prestige-Projekt dann präsentabel sein. Eine Bestätigung vom Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft gab es zur „Focus Money“-Meldung allerdings noch nicht. Dort heißt es offiziell: Alles auf dem bekannten Stand der Dinge, nix ist fix. Auch Telekom-Sprecher Wilfried Seibel wollte sich dazu nicht äußern: „Wir verfügen über eine entsprechende technische Plattform und sind in Gesprächen mit der Branche.“
Branche einigt sich mit T-Com auf PhonoLine-Konditionen
Nach zähem Ringen scheinen sich die Verbandsfirmen und die Deutsche Telekom geeinigt zu haben. Der Vertrag für das Download-Projekt PhonoLine ist unterschriftsreif, heißt es.






