Obwohl die Tonträgerabsatzzahlen in Großbritannien wieder steigen, erwägt die BPI, P2P-Nutzer zu verklagen. Die anhaltende Online-Piraterie ließe keine Alternative zu, als den Rechtsweg zu beschreiten, erklärte Steve Redmond, Director of Communications beim britischen Branchenverband, im Rahmen einer Tagung, die vom Marktforschungs- und Branchendienst MusicAlly organisiert wurde. „Natürlich gibt es derzeit einige sehr gute Nachrichten aus dem Bereich legale Downloads, der im letzten Jahr unglaublich starke Zuwächse hatte. Die Download-Verkäufe machen inzwischen sogar ein Viertel des gesamten Singles-Markts aus“, so Redmond. „Dennoch stehen wir kurz davor, den Weg der Strafverfolgung zu beschreiten. Dieser hat sich als der einzig effektive erwiesen.“ Sollte die BPI dem Vorbild des US-Verbands RIAA folgen, der inzwischen fast 4000 Privatpersonen wegen P2P-Nutzung verklagt hat, würde der Verband damit seine Drohung aus dem März wahr machen, als erstmals Up- und Downloader in P2P-Netzen mit Pop-ups verwarnt wurden. Keine Angst hat die BPI vor schlechter Presse, wie sie die RIAA in den USA infolge der Klagen erleben musste.
BPI will Klagedrohung wahr machen
Obwohl die Tonträgerabsatzzahlen in Großbritannien wieder steigen, erwägt der Branchenverband BPI, P2P-Nutzer zu verklagen. Die anhaltende Online-Piraterie ließe keine Alternative zu, als den Rechtsweg zu beschreiten, erklärte Verbandssprecher Steve Redmond.





