Recorded & Publishing

BPI will Indies beim Onlineverkauf unter die Arme greifen

Der britische Branchenverband BPI will unabhängigen Plattenfirmen den Weg zum digitalen Vertrieb erleichtern. Im Online-Sortiment der diversen Downloadshops befänden sich weniger Indie-Titel als im stationären Geschäft. Dieses Ungleichgewicht will Verbandschef Peter Jamieson beseitigen.

Der britische Branchenverband BPI will unabhängigen Plattenfirmen den Weg zum digitalen Vertrieb erleichtern. Im Online-Sortiment der diversen Downloadshops befänden sich weniger Indie-Titel als im stationären Geschäft. Dieses Ungleichgewicht will Verbandschef Peter Jamieson beseitigen. „Wir wollen, dass das Independent-Repertoire in der Downloadwelt genauso erfolgreich ist wie in der physischen.“ Die BPI wirke derzeit massiv auf die verschiedenen Anbieter ein, sich verstärkt den Indies zu widmen.

In den letzten Monaten wurde in Großbritannien immer wieder Kritik an iTunes, Napster & Co. laut, weil der Upload-Prozess für die Titel aus den Indie-Katalogen unverhältnismäßig lange dauert. Doch Jamieson will es nicht nur dabei belassen, Druck auf die Downloadverkäufer auszuüben. Die BPI will den Mitarbeitern von unabhängigen Labels konkrete Hilfestellungen geben. In sechs Seminaren unter dem Motto „Getting Your Music Online“, die der Verband zwischen dem 15. Februar und dem 21. April abhalten wird, können sich BPI-Mitglieder kostenlos über Fragen und Lösungen zum Digitalvertrieb informieren. Dabei stellen Firmen wie Napster, Apple, OD2/Loudeye, Real Rhapsody, 7 Digital, The Orchard oder recordstore.co.uk ihre Konzepte vor und stehen Rede und Antwort.

Mehr zum Thema