Der britische Branchenverband BPI – British Phonographic Industry meldet für das dritte Quartal ein Plus von 3,5 Prozent nach Umsätzen im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Wert aller ausgelieferten Tonträger stieg auf mehr als 240 Millionen Pfund. Dazu trug vor allem die Zahl der ausgelieferten CD-Alben bei: Hier lag das Plus nach Stückzahlen bei 8,6 Prozent und nach Wert bei fünf Prozent. Als bestverkauftes Album meldet die BPI die Compilation „Now 52“, gefolgt von den nationalen Acts Oasis und Coldplay. Die Zahl der ausgelieferten Singles sank dagegen um fast zehn Prozent, die Umsätze in diesem Segment gaben um 9,3 Prozent nach. Die bestverkaufte Single brachte der Casting-Star Gareth Jones heraus, auf Rang vier rangiert die deutsche Produktion „Ramp! (The Logical Song)“ der Formation Scooter. BPI-Chairman Peter Jamieson erklärt: „Zwar rechneten wir nach dem zweiten Quartal mit einer Erholung, aber die Zuwächse bei den Albumverkäufen sind wirklich ermutigend und belegen, dass die vielen Veröffentlichungen von britischen Acts unsere Umsätze anschieben können.“ Im Hinblick auf weitere VÖs nationaler Stars im vierten Quartal erwartet Jamieson, dass der britische Markt zum Jahresende erneut gegen den internationalen Trend wachsen kann. Im zweiten Quartal schrieben die BPI-Mitglieder nach Umsätzen. Von Anfang Oktober 2001 bis Ende September 2002 wuchs der britische Markt kumuliert um minimale 0,3 Prozent im Vergleich zu den vorherigen zwölf Monaten: Auch im Jahresvergleich gleichen demnach die Zuwächse bei Alben in Höhe von 1,8 Prozent nach Umsätzen das Minus bei den Singlesverkäufen in Höhe von 13,7 Prozent aus.
BPI verzeichnet im dritten Quartal Zuwächse
Der britische Branchenverband BPI meldet für das dritte Quartal ein Plus von 3,5 Prozent nach Umsätzen.






