Anlässlich der jüngsten Vergabe der IFPI-Platinum-Awards verweist der britische Tonträgerverband BPI auf einen anhaltenden Boom: Mehr als die Hälfte der mit Euro-Platin geehrten Künstler stammt aus Großbritannien.
Von den bislang 36 in diesem Jahr verteilten IFPI-Auszeichnungen gingen 19 an Künstler aus UK. Zudem – darauf weist die BPI hin – sind die Scissor Sisters, die 2006 schon zwei Trophäen erhielten, bei Universal UK unter Vertrag – und mangels durchschlagender Erfolge in ihrer US-Heimat schon beinahe britisch. Bestverkaufender Künstler aus dem Königreich ist Robbie Williams, der von den drei Alben, für die er mit Platin ausgezeichnet wurde, insgesamt über zwölf Millionen Exemplare verkauft hat.
Ein weiterer Fakt, auf den die BPI stolz ist: Sechs der 19 Platin-Alben wurden erst in diesem Jahr veröffentlicht und fünf davon sind Erstlingswerke. Diese Zahlen zeigen, dass die britische Branche gerade ein „goldenes Zeitalter“ erlebt, erklärte BPI-Chairman Peter Jamieson. „Die Erfolge, die britische Musik heute feiert, lassen uns für die Zukunft hoffen. Denn nach wie vor gilt: Es sind die Hits von heute, die die Hits von morgen finanzieren.“
Bis Jahresende könnten es laut BPI sogar noch mehr britische Platin-Preisträger werden, wenn die endgültigen Verkaufszahlen von Acts wie Corinne Bailey Rae, Arctic Monkeys, Snow Patrol, Keane oder Razorlight vorliegen.






