Britische Musik sorgt nicht nur im Heimatland für ansehnliche Umsätze, auch in den USA kann UK-Pop punkten wie lange nicht mehr. Die BPI berichtet von steigenden Marktanteilen.
8,2 Prozent der 3000 bestverkaufenden Alben des Jahres 2006 in den Vereinigten Staaten kommen aus Großbritannien, hat der Verband errechnet. 2005 waren es 8,1 und im Jahr davor erst 7,6 Prozent. Dies sei für die UK-Branche besonders deshalb wichtig, weil der US-Markt mit 34 Prozent der weltweiten Tonträgerverkäufe der größte ist, so die BPI.
Erfolgreichster Export war „Back To Bedlam“ von James Blunt. Das Album war zudem eines von nur sieben, das es im vergangenen Jahr in den USA auf mehr als zwei Millionen Verkäufe brachte. Ebenfalls gut im Rennen waren das Beatles-Projekt „Love“ und die aktuellen Alben von Acts wie KT Tunstall, Snow Patrol und Corinne Bailey Rae.
Es gebe beste Anzeichen, dass sich der Trend auch im laufenden Jahr fortsetzen werde, so CEO Geoff Taylor. In den ersten Monaten hätten z.B. Amy Winehouse, Elton John, Joss Stone oder Lily Allen erfreuliche Erfolge jenseits des Atlantiks verbuchen können.






