Der Branchenverband BPI ließ in Zusammenarbeit mit den britischen Behörden am 2. Januar bei einer Razzia im Nordwesten Englands eine illegale CD-Produktionsstätte auffliegen. Dabei beschlagnahmten die Behörden 35 CD-Brenner und drei Rechner, mit denen nach Angaben der BPI pro Stunde rund 500 Counterfeits und monatlich Raubkopien im geschätzten Wert von 600.000 Pfund hergestellt werden konnten. In diesem Zusammenhang nahmen die Behörden auch einen 37-Jährigen fest, bei dem sie unter anderem 4500 Counterfeits und MP3-Compilations sowie eine beträchtliche Summe Bargeld sicherstellten. BPI-Chefpiratenjäger David Martin bezeichnete den Fang als eine der größten illegalen Produktionsstätten in Großbritannien, die die BPI bislang entdecken konnte. Nach Verbandsangaben war der Pirateriebetrieb in South Shields, Tyne and Wear groß genug, um Straßenmärkte und Plattenbörsen im Nordwesten England und in Teilen Schottlands mit Raubkopien zu versorgen. Außerdem vertrieb der Verhaftete die illegalen CDs über eine eigene Website.
BPI schließt illegale Produktionsstätte
Der britische Branchenverband BPI ließ eine illegale CD-Produktionsstätte auffliegen. Nach Verbandsangaben war sie groß genug, um den Nordwesten Englands und Teile Schottlands mit Raubkopien zu versorgen.





