Der britische Branchenverband BPI kündigte zum Start seiner Japan-Kampagne am heutigen 1. August an, dass das asiatische Land künftig nicht mehr einen Teil der Tantiemen einbehalten werde. Für die britischen Labels bedeute die Änderung im japanischen Steuergesetz, dass sie nicht mehr, wie bisher, zehn Prozent ihrer Tantiemen durch die Einbehaltung von Steuern verlieren.
Die BPI hat sich eigenen Angaben zufolge seit Jahren um das Verbot der Besteuerung von Tantiemen eingesetzt. „Lange Zeit haben sich die Labels, vor allem die Indepententfirmen, darüber geärgert, dass zehn Prozent ihrer Tantiemen bereits abgeschöpft werden, bevor sie Japan verlassen“, sagt BPI-Vorstandsmitglied Paul Birch. Daher freue er sich, dass die japanische und britische Regierung gemeinsam diese Belastung beseitigt hätten.





