Recorded & Publishing

Bonus-Ärger bei Sanctuary

Mit dem Vorschlag für eine Sonderzahlung in Höhe von 500.000 Pfund für CEO Frank Presland hat die britische Sanctuary Group für Ärger bei ihren Anteilseignern gesorgt.

Mit dem Vorschlag für eine Sonderzahlung in Höhe von 500.000 Pfund für CEO Frank Presland hat die britische Sanctuary Group für Ärger bei ihren Anteilseignern gesorgt. Per Rundschreiben hatte das Unternehmen Investoren um Unterstützung für einen Plan gebeten, demzufolge Presland eine Sonderzahlung für den Fall zugedacht wird, dass eine potenzielle Gegenofferte das vorliegende und vom Sanctuary-Vorstand bereits zur Annahme empfohlene Angebot der Universal Music Group über 20 Pence pro Sanctuary-Aktie übertrifft.

Seit Amtsantritt Preslands, der neben seinen Verpflichtungen bei Sanctuary weiterhin als Manager von Elton John aktiv ist, hat sich der Sanctuary-Kurs von rund 50 Pence im Mai 2006 auf derzeit nur noch 19,75 Pence mehr als halbiert. Anteilseigner halten dem CEO laut „Sunday Times“ vor, aufgrund seiner zahlreichen weiteren Interessen nicht genügend Zeit in den Neuaufbau bei Sanctuary zu investieren.

Mehr zum Thema