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Bono gestaltet „Vanity Fair“-Ausgabe

U2-Sänger Bono fungiert im Rahmen der Benefizaktion Red einen Monat lang als Chefredakteur der amerikanischen Zeitschrift „Vanity Fair“. Die Juliausgabe des Magazins soll sich unter seiner Ägide um das Thema Afrika drehen.

U2-Sänger Bono fungiert im Rahmen der Aktion Red einen Monat lang als Chefredakteur der amerikanischen Zeitschrift „Vanity Fair“. Die Juliausgabe des Magazins soll sich unter der Ägide des irischen Künstlers und Benefizaktivisten ganz um das Thema Afrika drehen.

„Als Gastherausgeber möchte ich Afrika als Abenteuer und nicht als Belastung darstellen“, erklärt Bono. „Ich will den Zahlen und Statistiken, die wir sonst lesen, Gesichter und Persönlichkeiten hinzufügen.“ In der Vergangenheit hatte Bono bereits als Gastredakteur Zeitungsausgaben des britischen „The Independent“ und der französischen „Libération“ gestaltet und sich dabei der Themen Armut, Afrika, Aids sowie globaler Klimawandel angenommen.

Mit der von Bono mit initiierten Aktion Red soll Geld für Hilfsprojekte in Afrika und den Kampf gegen Aids gesammelt werden. Unternehmen wie Apple, Armani, Gap und American haben für die Kampagne spezielle Produkte herausgebracht, aus deren Verkauf Geld in den Hilfstopf fließen soll. Erlösen von 18 Millionen Dollar stehen laut einem Bericht von „Spiegel Online“ allerdings bisher Marketingkosten von etwa 100 Millionen Dollar gegenüber.

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