Recorded & Publishing

Börsengerüchte um Warner verdichten sich

Die Gerüchte um einen möglichen Börsengang der Warner Music Group verdichten sich. Einem Bericht der „Financial Times“ zufolge plant das Unternehmen sein Börsendebüt für den nächsten Frühling.

Die Gerüchte um einen möglichen Börsengang der Warner Music Group verdichten sich. Einem Bericht der „Financial Times“ zufolge plant das Unternehmen sein Börsendebüt für den nächsten Frühling. „Warner Music will sich in eine Position bringen, von der aus ein Börsengang im April eine klare Option ist“, soll ein Insider erklärt haben. An der Börse wäre das Unternehmen laut „FT“ fünf Mrd. Dollar wert. Warner Music habe sich bisher zu den Spekulationen nicht äußern wollen. Die Ausgangslage ist günstig, da Warner sich nach harten Einschnitten wieder in der Gewinnzone befindet. Das Unternehmen würde bei einem Börsengang auch vom Aufwärtstrend des Musikmarkts in USA und Großbritannien profitieren. Experten gehen davon aus, dass eine Börsennotierung Warners den Weg für eine mögliche Fusion mit EMI freimachen würde. Warner-Chairman und CEO Edgar Bronfman jr. soll mit EMI-Chairman Eric Nicoli diesbezüglich bereits Gespräche geführt haben.

Mehr zum Thema