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Börsen reagieren verhalten positiv auf Bronfmans London-Reise

Edgar Bronfmans Besuch in London scheint vorerst nicht mehr als die sprichwörtlich erste Schwalbe vor dem Frühling gewesen zu sein. Zwar legten die Aktienwerte von EMI und Warner Music aufgrund der neu entfachten Fusionsspekulationen zu, doch von einem Kursfeuerwerk kann keine Rede sein.

Der Besuch von Edgar Bronfman jr. in London scheint vorerst nicht mehr als die sprichwörtlich erste Schwalbe vor dem Frühling gewesen zu sein. Zwar legten die Aktienwerte von EMI und Warner Music Group (WMG) aufgrund der neu entfachten Fusionsspekulationen zu, doch von einem Kursfeuerwerk kann keine Rede sein.

Die EMI-Papiere schlossen am 27. September mit einem Kurs von 263 Pence und einem Plus von 4,16 Prozent. Die WMG-Aktien beendeten den Handelstag mit 25,90 Dollar – 2,86 Prozent im Plus. In den vorangegangenen Stunden hatte die Meldung die Runde gemacht, WMG-CEO Bronfman habe bei einer Stippvisite in London bei führenden EMI-Investoren die Werbetrommel für einen Zusammenschluss der beiden Musikmajors gerührt.

Die beiden Unternehmen hatten seit Monaten an einem Merger gearbeitet, der im Juli durch das Urteil eines EU-Gerichts zur Fusionsgenehmigung von Sony Music und BMG auf Eis gelegt wurde.

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