Die Gespräche zwischen der EMI Group und den offenbar weiterhin übernahmewilligen Investoren von Permira sollen zuletzt kurz vor einem Abschluss gestanden haben. Das zumindest will das „Wall Street Journal“ aus verhandlungsnahen Kreisen erfahren haben.
Unklar bleibt allerdings die Verhandlungsstrategie der beiden Unternehmen: Vor wenigen Tagen soll Permira rund 2,5 Milliarden Pfund oder umgerechnet rund 3,7 Milliarden Euro für EMI geboten haben. Die EMI-Spitze wollte dieses Angebot laut früherer Informationen als zu niedrig zurückweisen. Warum EMI-Boss Eric Nicoli nun laut dem WSJ bei einem Angebot von nur noch zwei Milliarden Pfund beinahe eingeschlagen haben soll, oder woran die Verhandlungen diesmal gescheitert sein sollen bleibt offen.
Zumindest an der Börse gaben die neuesten Spekulationen der EMI-Aktie Auftrieb: Die Papiere, die am 7. Dezember mit 286,5 Pence aus dem Handel gegangen waren, legten im Laufe des 8. Dezember an der Londoner LSE zwischenzeitlich um rund 3,5 Prozent auf mehr als 297 Pence zu, um sich dann bei gut 296 Pence einzupendeln.





