Recorded & Publishing

BMG will Jugendschutz in USA forcieren

BMG Entertainment hat angekündigt, ab Sommer ihrer Veröffentlichungen in Amerika zusätzlich zum „Parental Advisory“-Sticker mit weiteren Warnhinweisen zu kennzeichnen.

BMG Entertainment hat angekündigt, ab Sommer ihre Veröffentlichungen in den USA zusätzlich zum „Parental Advisory“-Sticker mit weiteren Warnhinweisen zu kennzeichnen. Je nach Inhalt sollen künftige BMG-CDs neben der „Parental Advisory“ auch Aufkleber tragen, die auf „Strong Language“, „Violent Content“ und „Sexual Content“ hinweisen. BMG will die neuen Aufkleber in der rechten unteren Ecke des Covers platzieren, erste Veröffentlichung soll das Album „May Day“ des Rappers Lady May am 31. Juli sein. Ob das System auch in Deutschland eingeführt wird, ist derzeit nicht bekannt. „BMG übernimmt eine doppelte Verantwortung – zum einen gegenüber Eltern, denen wir helfen müssen, Entscheidungen zu treffen und zum anderen gegenüber dem Künstler und seinem Recht auf freie Wahl der Ausdrucksformen“, erklärte BMG-Chef Rolf Schmidt-Holtz.