Wenn der Bertelsmann-Konzern am 3. September seine Halbjahresbilanz vorlegt, wird neben der Verlagsgruppe Random House voraussichtlich auch die Musiksparte BMG hinter den Erwartungen zurückbleiben: Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ verzeichnet BMG einen Halbjahresverlust von 200 Mio. Euro und bleibt damit um 70 Mio. Euro unter dem geplanten Ergebnis. Dazu sollen neben dem schrumpfenden Markt auch weitere Restrukturierungskosten aus der Zomba-Übernahme in Höhe von 60 Mio. Euro beigetragen haben. Zudem sollen in den ersten sechs Monaten des Jahres 2003 rund zehn Mio. CDs weniger verkauft worden sein als geplant. Zum Jahresende peilt BMG aber weiterhin einen operativen Gewinn etwa auf Höhe des Vorjahresergebnisses von 125 Mio. Euro an. Dazu sollen nach „Spiegel“-Angaben unter anderem auf die zweite Jahreshälfte verschobene VÖs von Acts wie Dido und Outlandish sowie das Weihnachtsgeschäft mit VÖs von Stars wie Alicia Keys oder Pink beitragen. Einen Lichtblick bringt dagegen die Bilanz der DirectGroup: Hier soll das Ergebnis nach einem Minus von 234 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum nun bei nur noch rund 20 Mio. Euro liegen.
BMG voraussichtlich mit Halbjahresverlust
Wenn der Bertelsmann-Konzern am 3. September seine Halbjahresbilanz vorlegt, wird neben der Verlagsgruppe Random House voraussichtlich auch die Musiksparte BMG hinter den Erwartungen zurückbleiben. Einen Lichtblick gibt es dagegen bei der DirectGroup.





