Die Musiksparten der Konzerne Sony und Bertelsmann sollen kurz vor dem Abschluss ihrer Fusionsgespräche stehen. Einem Bericht der „New York Post“ zufolge sei noch am 6. November mit einer offiziellen Bestätigung des Mergers zu rechnen. Damit hätten Sony Music und BMG das Wettrennen um die nächste Fusionsvereinbarung im Musikgeschäft gewonnen: Angesichts von zu erwartender Untersuchungen durch die internationalen Kartellbehörden ein nicht zu unterschätzender Vorteil gegenüber den noch andauernden Gesprächen zwischen Time Warner und EMI. Beobachter rechnen damit, dass die Wettbewerbshüter einer Fusion zustimmen könnten, während eine zweite Firmenhochzeit dagegen schlechtere Aussichten auf eine Genehmigung hätte. Die Gespräche zwischen Sony und BMG sollen maßgeblich von Sony-Chef Andrew Lack und BMG-Macher Rolf Schmidt-Holtz vorangetrieben worden sein. Beide Manager sollen auch in einem zusammengeführten Unternehmen leitende Positionen bekleiden. Für die beiden früheren TV-Macher wäre die Fusion zwischen BMG und Sony nach Ansicht der „Post“ ein persönlicher Triumph. Vor allem Lack, der im Februar die Leitung von Sony Music übernahm, hätte damit seine Hauptaufgaben erfüllt: Kosteneinsparungen und die Suche nach einem starken Partner. Beide Unternehmen hatten ihre Gespräche im September aufgenommen und im Oktober vertieft. Offizielle Bestätigungen eines Deals gibt es allerdings nicht.
BMG und Sony vor Fusion?
Die Musiksparten der Konzerne Sony und Bertelsmann sollen kurz vor dem Abschluss ihrer Fusionsgespräche stehen. Gerüchten zufolge sei noch am 6. November mit einer offiziellen Bestätigung des Mergers zu rechnen.






