Recorded & Publishing

BMG strukturiert Nordamerika-Geschäft um

Der bisherige President & CEO BMG North America, Bob Jamieson, wird Chairman einer erweiterten RCA Music Group, während Jack Rovner, seit Februar 2001 President RCA Records, das Unternehmen verlässt.

BMG Entertainment richtet sein Nordamerika-Geschäft strukturell und personell neu aus: Demnach wird die bislang existierende Einheit BMG North America aufgelöst. Eine erweiterte RCA Music Group und Arista Records fungieren künftig als BMGs Nordamerika-Divisionen. Diese unterstehen innerhalb der neuen Struktur direkt BMG Entertainment. Chairman der RCA Music Group wird der bisherige President & CEO BMG North America, Robert Jamieson. Jack Rovner, seit Februar 2001 President RCA Records, verlässt das Unternehmen. Die RCA Music Group umfasst künftig RCA Records, RCA Label Group Nashville und RCA Victor Group, wobei es eine von Jamiesons Hauptaufgaben sein soll, innerhalb dieser Gruppe neue Labels zu gründen. Jamieson und der Chef von Arista Records, Antonio Reid, berichten an BMG-Chairman und CEO Rolf Schmidt-Holtz. Reid und Arista waren bis jetzt Jamieson und BMG North America unterstellt. Jamieson kehrt in seiner neuen Rolle damit wieder zu seiner früheren Tätigkeit im kreativen Bereich des Musikbusiness zurück, nachdem sein Hauptaugenmerk in den vergangenen Jahren den geschäftlichen Belangen bei BMG galt. Zu seinen neuen Aufgaben sagte er, die neue RCA Music Group werde ein „A&R-Powerhouse“ sein. Sie soll mit dazu beitragen, den von Schmidt-Holtz zu finden. Ein mit den Umstrukturierungen verbundener Personalabbau wird nicht erwartet.