Recorded & Publishing

BMG schreibt schwarze Zahlen

Die Bertelsmann-Musiksparte BMG schloss das Geschäftsjahr 2003 bei Umsätzen auf Vorjahresniveau mit einem operativen Ebita von 110 Mio. Euro ab.

Die Bertelsmann-Musiksparte BMG schloss das Geschäftsjahr 2003 bei Umsätzen von 2,7 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau ab. Dabei erfasste der Konzern die Umsätze der übernommenen Zomba-Gruppe erstmals vollständig. Das operative Ebita der BMG sank allerdings von 125 Mio. Euro im Jahr 2002 auf nunmehr 110 Mio. Euro. Obwohl die Zomba-Integration laut Konzernangaben „schneller als geplant umgesetzt“ werden konnte und die „Zusammanführung von RCA und J Records zur RCA Music Group“ ebenfalls „problemlos“ verlief, nennt Bertelsmann die laufende Restrukturierung der BMG in der Jahresbilanz als belastenden Aspekt. Zudem steht das Joint Venture Sony BMG weiterhin unter dem Vorbehalt der wettbewerbsrechtlichen Prüfung, gilt bei Bertelsmann aber als Arbeitsschwerpunkt.

Ihren weltweiten Marktanteil konnte die BMG von 11,1 auf 11,6 Prozent steigern. Dazu trugen u. a. 17 Alben bei, die weltweit jeweils mehr als zwei Mio. Exemplare verkauften. Zudem zeugten 22 Grammys „von kreativer Exzellenz über alle Musik-Genres und regionale Grenzen hinweg“. Die meistverkauften Alben des Konzerns stammten von Avril Lavigne, Pink, Britney Spears, Alicia Keys, R. Kelly, OutKast, Dido, Christina Aguilera, Justin Timberlake, Dave Matthews und Eros Ramazzotti.

Im Verlagsgeschäft konnte BMG seine Umsätze vor allem dank der Zomba-Integration und „großen Hit-Erfolge der dort angesiedelten Songwriter“ um 33 Prozent ausbauen. Mehr zur Konzernbilanz und zu den Ergebnissen der Sparten Arvato und Sonopress sowie der Direct Group lesen Sie hier:

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