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BMG-Preiskampagne überzeugt auch den Handel

Die Preiskampagne von BMG überzeugt mittlerweile auch den Handel. Nachdem in vier Wochen über 90.000 Einheiten des Albums „Es wird Morgen“ von 2Raumwohnung abgesetzt werden konnten, seien die Händler laut BMG-Manager Rolf Gilbert „mittlerweile extrem euphorisch“.

Die Preiskampagne von BMG überzeugt einem Bericht der „Financial Times Deutschland“ zufolge auch den Handel. Nachdem in vier Wochen über 90.000 Einheiten des Albums „Es wird Morgen“ von 2Raumwohnung abgesetzt werden konnten, seien die Händler laut BMG Central Music Services GSA-Manager Rolf Gilbert „mittlerweile extrem euphorisch“ – und das obwohl die billigeren CDs die Marge drücken. Ein Sprecher von Media Saturn habe die Aktion als „durchschlagenden Erfolg“ bezeichnet: „Die Verkaufszahlen zeigen, dass die Erwartungen verschiedener Käufer befriedigt wurden. Wir hoffen, dass das keine Eintagsfliege bleibt.“

Dies soll in der Tat nicht so sein, Gilbert plant bereits die nächsten Veröffentlichungen mit Preisstaffelung. Wie musikwoche bereits berichtete, sollen als nächstes Alben von Roger Whittaker und Wolfgang Petry mit gestaffelten Preisen in den Handel kommen. Die Premiumversion für 16,99 Euro soll dabei gleich zwei CDs enthalten – eine für zu Hause und eine für unterwegs. „Das Ganze ist eine Aktion für mehr Kundenfreundlichkeit“, erklärt Gilbert. Für die noch in diesem Jahr geplante Veröffentlichung der Band Within Temptations will BMG die Preisstaffelung auch für Frankreich und die Niederlande übernehmen. Gilbert strebt ohnehin eine Internationalisierung des neuen Preismodells an, für die er allerdings die Zustimmung der Künstler und ihres Managements brauche. Um die zu bekommen, sei der lokale Erfolg sicher hilfreich, sagte er gegenüber der „FTD“. Auch die Konkurrenz beginne, Interesse an dem neuen Preismodell zu zeigen. So habe laut Gilbert ein kleineres Label um die Erlaubnis zur Verwendung der Begriffe „Basic“, „Standard“ und „Premium“ gebeten. Und Universal Music Deutschland-Chef Frank Briegmann habe bereits angekündigt, im nächsten Jahr mit einem ähnlichen Modell in den Markt gehen zu wollen.

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