Bei BMG Music Publishing, dem Musikverlag der Bertelsmann AG, sind die Verantwortlichen äußerst zufrieden mit dem Ergebnis des Jahres 2005. Nicholas Firth, Chairman & CEO des Verlags, verweist stolz auf eines der ertragsreichsten Jahre des Unternehmens, wenngleich er keine Zahlen nannte. „Im letzten Jahr kamen nicht besonders viele gute Nachrichten aus der Musikbranche, aber BMG Music Publishing kann eines der umsatzstärksten Jahre in der 18-jährigen Firmengeschichte vorweisen.“ In allen großen Musikmärkten der Welt hätten die Autoren und Komponisten des Verlags beeindruckende Verkaufszahlen erzielt.
„X & Y“ von Coldplay habe weltweit mehr als acht Mio. Einheiten verkauft und „Intensive Care“ von Robbie Williams sei in 18 Ländern auf Platz eins der Charts gelandet. In Deutschland hob Firth zudem die Erfolge von Rammstein und Peter Maffay hervor. Und auf dem US-Markt hätten Künstler wie Nelly oder R. Kelly für gute Ergebnisse gesorgt. Auch die Verlagsanteile an den Erfolgsalben von Mariah Carey, James Blunt, Black Eyed Peas, Crazy Frog, Il Divo, Schnappi, Christina Stürmer, Nena oder Kelly Clarkson hätten positiv zur Bilanz von BMG Publishing beigetragen.
Darüber hinaus konnte der Verlag auch in seinen anderen Geschäftsbereichen punkten. Besonders im Sync-Geschäft konnte man ertragsreiche Deals abschließen. U.a. lizenzierten Weltmarken wie Pepsi, Saab, Gap oder Chevrolet Musik aus dem BMG-Katalog, zudem waren Songs des Verlags in Filmen wie „King Kong“, „The Dukes of Hazzard“ („Ein Duke kommt selten allein“), „Fantastic Four“ oder „The 40-Year-Old Virgin“ („Jungfrau (40), männlich, sucht …“) zu hören.
Auch für das laufende Jahre rechnet Firth wieder mit guten Zahlen. Vor allem die geplanten Veröffentlichungen von Rosenstolz, Pur, Peter Maffay, Joss Stone, Justin Timberlake oder Maroon 5 dürften maßgeblich zu den BMG-Erträgen beitragen.






