Von der Markterholung in den USA profitieren nicht alle Firmen im gleichen Maße: Während Marktführer Universal im ersten Halbjahr wenige Federn lassen musste, konnte BMG seine Position deutlich verbessern. Von den 305,7 Mio. Tonträgern, die die US-Branche in den ersten sechs Monaten an den Handel ausgeliefert hat, entfielen 27,1 Prozent auf Universal Music & Video Distribution – 0,6 Prozentpunkte weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mit 16,4 Prozent sicherte sich BMG Rang zwei, vor einem Jahr lag Bertelsmanns Anteil noch bei 13,7 Prozent. Damit ist WEA, der Vertrieb der Warner Music Group, nur noch Dritter mit einem Anteil von 14,6 Prozent. Im ersten Halbjahr 2003 entfielen noch 17,6 Prozent auf WEA. Sony Music Distribution kommt aktuell auf 12,8 Prozent nach 13,4 Prozent im Vergleichszeitraum, EMI verbessert sich schließlich von zehn auf 10,7 Prozent. Zugewinne melden auch die Independent-Firmen, deren Marktanteil zusammengenommen von zuletzt 16,8 auf nun 17,5 Prozent anstieg. Diese Marktanteile beziehen sich auf alle verkauften Titel. Nur gemessen an den Neuveröffentlichungen sieht das Kräfteverhältnis der Firmen ein wenig anders aus: Universal liegt hier mit 28,6 Prozent vorn, gefolgt von BMG (19,8), Sony (12,8), WEA (12,7) und EMI (10,7). Die Indies schaffen bei den aktuellen Titeln einen Anteil von 15,4 Prozent.
BMG holt in USA mächtig auf
Von der Markterholung in den USA profitieren nicht alle Firmen gleich: Während Marktführer Universal im ersten Halbjahr Federn lassen musste, konnte BMG seine Position deutlich verbessern.





