Nach einem eher ernüchternden Halbjahresergebnis rechnet man bei BMG in der Jahresbilanz 2003 wieder mit einem Plus. President Rolf Schmidt-Holtz verkündete die Trendwende in einem internen Schreiben an die Mitarbeiter. Laut „Spiegel“ schrieb der Chef an seine Kollegen, dass etablierte Künstler zu neuen Erfolgen geführt worden seien und neue Künstler Märkte in der ganzen Welt erobern konnten. „Wir hatten eines der besten vierten Quartale der Firmengeschichte“, so Schmidt-Holtz. Diese drei Monate am Jahresende konnten offenbar das Halbjahresminus von 117 Mio. Euro auffangen. Nach den ersten sechs Monaten lagen die Umsätze bei 1,086 Mrd. Euro, inklusive der Sondereinflüsse durch die Zomba-Übernahme lag das Halbjahres-EBITDA sogar bei minus 182 Mio. Euro. Die offizielle Jahresbilanz veröffentlicht Bertelsmann erst am 30. März.
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