Recorded & Publishing

BMG drückt beim Mergerplan aufs Tempo

Das Fusionskarussell um Warner Music und BMG dreht sich offenbar immer schneller: Nun hat auch BMG die Wirtschaftsprüfer ins Haus geholt, um Transparanz in den Zahlendschungel zu bringen.

Das Fusionskarussell um Warner Music und BMG dreht sich offenbar immer schneller: Nun hat auch BMG die Wirtschaftsprüfer ins Haus geholt, um Transparanz in den Zahlendschungel zu bringen. Die britische Sonntagszeitung „The Observer“ berichtete gestern, dass BMG die britische Kanzlei Slaughter and May mit dem „due diligence“, also dem Prüfen der Unternehmenswerte, beauftragt hat. Noch vor zwei Wochen meldete der „Spiegel“, dass BMG die hauseigenen Anwälte die Assets für die Fusion prüfen lässt. Der „Observer“ wertet dies als Zeichen dafür, dass die geplante Fusion der beiden Musikkonzerne unmittelbar bevorsteht. Über das Wie und Wann gibt es jedoch laut US-Medienberichten seit Wochen keine Einigung. Zuletzt hatte Bertelsmanns Vorstandschef Gunter Thielen in der „FAZ“ eine Minderheitenbeteiligung an dem fusionierten Unternehmen ausgeschlossen. Obendrein erteilte er einer Doppelspitze, von der öfter die Rede war, eine klare Absage.

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