Nach der Eingliederung von Zomba Records im April betreibt BMG nun auch die Straffung des Zomba Vertriebs. Rund ein Fünftel der Belegschaft muss gehen. Im Gespräch mit musikwoche bestätigte Dr. André Finkenwirth, Executive Vice President bei BMG GSA, dass bei Zomba Sales & Distribution voraussichtlich 24 von 124 Mitarbeitern von den Kündigungen betroffen sind. Dabei handelt es sich vor allem um Zomba-Kollegen aus den Bereichen Backoffice, Lager und Aussendienst. Der Betriebsrat ist bereits informiert, nun geht es noch um die Formalitäten des Personalabbaus, der sich nicht nur aus den fusionsbedingten Redundanzen in den einzelnen Bereichen ergibt, sondern auch Ergebnis der verschlechterten Marktlage ist. Bereits im März äußerte Finkenwirth seinen Wunsch, aus Zomba einen Integrator und zentralen Independent-Vertrieb zu machen. eine Ansiedlung bei der arvato-Gruppe. Dabei ginge es vermutlich um einen gesamteuropäischen Indie-Distributor à la Rough Trade, in den auch der britische Pinnacle-Vertrieb, den BMG im Zomba-Paket erworben hat, mit einbezogen wäre. Zomba bewerkstelligt derzeit noch den Vertrieb von rund 100 Labels, wobei Jive nach der Eingliederung bei BMG in Sachen Herstellung, Lagerung und Distribution inzwischen vom französischen Aton aus bearbeitet wird.
BMG baut beim Zomba-Vertrieb Stellen ab
Nach der Eingliederung von Zomba Records im April betreibt BMG nun auch die Straffung des Zomba Vertriebs. Rund ein Fünftel der Belegschaft muss gehen.






