Mit einem Vorsteuergewinn von rund 10,5 Millionen britischen Pfund beschließt Sanctuary eines seiner erfolgreichsten Geschäftsjahre. In den zwölf Monaten bis September 2002 erwirtschaftete das britische Unternehmen einen Umsatz von 120 Millionen Pfund und konnte damit die ebenfalls positiven Zahlen der Halbjahresbilanz noch einmal deutlich steigern. Zu dem Ergebnis trugen maßgeblich die Firmen Castle, Trojan und der Merchandiser Bravado bei, die Sanctuary in jüngster Zeit übernommen hatte. Von weiteren Übernahmen will man in Zukunft aber absehen, wie Finanzdirektor Mike Miller erklärte: „Wir wollen künftig lieber Künstler unter Vertrag nehmen, als sie aufzukaufen, und auch unsere Kataloge besser auswerten. Wir wollen organisch wachsen – es sei denn, der perfekte Katalog kommt uns über den Weg gelaufen.“ Entgegen dem weltweit rückläufigen Trend konnte Sanctuary seine CD-Verkäufe um 16 Prozent steigern und auch im DVD-Bereich auf eine starke Performance verweisen: Mike Miller geht davon aus, dass der DVD-Anteil an der Gesamtzahl der verkauften Alben bei Sanctuary zwischen 25 und 30 Prozent liegen werde.
Blendende Bilanzen bei Sanctuary
Mit einem Vorsteuergewinn von rund 10,5 Millionen britischen Pfund beschließt Sanctuary eines seiner bisher erfolgreichsten Geschäftsjahre.





