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Bis zu 30 Interessenten für Libro

Libro-Insolvenzverwalter Günther Viehböck sollen zwischen 20 und 30 Angebote für den Kauf von Teilen der insolventen Libro-Gruppe vorliegen. Ein Angebot soll sich auf den gesamten Konzern beziehen.

Libro-Insolvenzverwalter Günther Viehböck sollen zwischen 20 und 30 Angebote für den Kauf von Teilen der insolventen Libro-Gruppe vorliegen. Ein Angebot soll sich laut österreichischen Medienberichten auf die gesamten Filialen des Konzerns, inklusive der 22 Amadeus-Häuser, beziehen. Viehböck präsentierte die Offerten am Abend des 26. Juli dem Gläubigerbeirat. Er stellte die Gebote anonymisiert vor, um ungestört und vertraulich weitere Verhandlungen führen zu können. Beim Gläubigerbeirat soll dieses Vorgehen nach Berichten des Nachrichtenmagazins „Kurier“ teils auf Unverständnis gestoßen sein. Der Insovenzverwalter ließ zudem durchsickern, dass das bereits mit der Liquidation von 28 Libro-Filialen beauftragte US-amerikanische Unternehmen Gordon Brothers ein Gebot von 20 Millionen Euro für die gesamte Ware des Konzern abgegeben habe.

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