Die Nachlassverwalter des Sängers Bing Crosby beschuldigen Universal Music, Tantiemen in Höhe von 16 Millionen Dollar nicht vertragsgerecht gezahlt zu haben. Für nächsten Monat ist vor einem kalifornischen Gericht eine Anhörung zu diesem Fall geplant. Laut Gerichtsunterlagen hatte Crosby zwei Verträge mit Decca Records. Das Label wurde später von MCA Records erworben und gehört heute zu Universal Music. Die Verträge beinhalteten nach Angaben der Kläger Tantiemenzahlungen an Crosby in Höhe von 15 Prozent des Großhandelspreis für Aufnahmen vor 1949 und sieben Prozent des Einzelhandelspreis für Aufnahmen, die nach diesem Zeitpunkt entstanden. Die Erben Crosbys behaupten nun, Universal habe für alle Titel nur sieben Prozent gezahlt. Die Plattenfrma hingegen behauptet, die vertraglich vereinbarte Tantiemenrate sei 1948 nachträglich geändert worden, was die Vertreter der Familie von Bing Crosby allerdings bestreiten.
Bing Crosby-Erben verklagen Universal Music
Die Nachlassverwalter des Sängers Bing Crosby beschuldigen Universal Music, Tantiemen in Höhe von 16 Millionen Dollar nicht vertragsgerecht gezahlt zu haben.





