Mit deutlichen Worten hat der Urheberverband BIEM (Bureau International des Sociétés Gérant les Droits d’Enregistrement et de Reproduction Mécanique) in seiner formellen Antwort an die EU-Kommission auf die von Universal Music International reagiert. Falls die Plattenfirma mit ihrer Klage erfolgreich ist, stelle dies eine große Bedrohung für die kreative und kulturelle Vielfalt in Europa dar, so der Verband. Universal wirft den Publishern bezüglich der Lizenzierung technischer Vervielfältigungsrechte in Kontinentaleuropa vor, über die BIEM als Kartell aufzutreten. BIEM-President Cees Vervoord sagte hierzu, das einzige Anliegen Universals in dieser Angelegenheit sei Profitsteigerung: „Eben jene Menschen, auf die sich Universal stützt, wenn es um die Schaffung von verwertbarem intellektuellen Eigentum geht, sollen auf der Suche nach mehr Gewinn noch stärker geschröpft werden.“ Die kollektive Lizenzierung habe sich als einziger Weg für eine faire Bezahlung der Autoren erwiesen. Vervoord zeigte sich zuversichtlich, dass die Kommission die Beschwerde als ungerechtfertigt anerkennen werde. Teile der Universal-Klage seien schlichtweg unglaubwürdig, so Vervoord. Die Beschwerde stecke voller Fehler, Unschlüssigkeiten und unbewiesener Behauptungen.
BIEM weist Universal-Vorwürfe zurück
Mit deutlichen Worten hat der Urheberverband BIEM in seiner formellen Antwort an die EU-Kommission auf die kartellrechtliche Beschwerde von Universal Music International reagiert.





