Erstmals überstiegen die Einnahmen aus Audio-Abonnements in Indien damit die Marke von zehn Milliarden Rupien, umgerechnet rund 90,84 Millionen Euro.
Die Konversionsrate – also der Wechsel von einem kostenfreien zu einem Bezahlangebot – bleibt jedoch vergleichsweise gering. Nach Angaben des gemeinsamen Berichts von EY und der Federation Of Indian Chambers Of Commerce & Industry (FICCI) erreichte Musikstreaming 2025 insgesamt rund 178 Millionen Nutzer:innen in Indien – nur etwa 7,9 Prozent davon zahlen für einen Dienst.
Dennoch prognostiziert der Bericht weiteres Umsatzwachstum: Die jährlichen Großhandelserlöse indischer Labels sollen von 59 Milliarden Rupien (536,03 Millionen Euro) im Jahr 2025 auf 64 Milliarden (581,45 Millionen) in diesem Jahr und 75 Milliarden Rupien (also 681,39 Millionen Euro) bis 2028 steigen.
Eine von EY und dem Musikverband IMI in Auftrag gegebene Umfrage unter mehr als 5000 indischen Streamingnutzer:innen zeigt, wie bei „Music Ally“ veröffentlicht: Zwar hören 96 Prozent der Smartphone-User Musik auf ihren Geräten und 77 Prozent davon nutzen legale Dienste. Die Bereitschaft zur Zahlung ist aber an klare Bedingungen wie niedrige Preise oder fehlende kostenfreie Alternativen geknüpft.




