Mit jeweils sechs Nominierungen gehen Big Boy und Andre 3000 von Outkast, ihr Kollege Jay-Z und Beyoncé Knowles sowie Neptunes-Macher Pharrell Williams ins Grammy-Rennen. Das gab die amerikanische Recording Academy in der Nacht zum 5. Dezember in Beverly Hills bekannt. In der Rubrik bestes Album konkurriert das Duo Outkast mit ihrer CD „Speakerboxxx/The Love Below“ unter anderem mit Justin Timberlake, Missy Elliott, Evanescence und den White Stripes. Mit jeweils fünf Nominierungen folgen HipHop-Queen Missy Elliott, Eminem und sein Ziehkind 50 Cent, die Gothic-Formation Evanescence sowie Justin Timberlake, Luther Vandross und der verstorbene Warren Zevon.
In verschiedenen Klassik- und Jazz-Kategorien haben auch deutsche Firmen und Künstler Chancen auf eine Auszeichnung: ECM-Chef Manfred Eicher ist als Klassik-Produzent für einen Grammy nominiert, sein Label ECM für sechs weitere Preise. Hänssler Classics findet sich ebenfalls vier Mal in der Nominee-Liste, die Deutsche Grammophon gar fünf Mal. Unter anderem für Grammophon mit im Rennen: Der Bassbariton Thomas Quasthoff zusammen mit der Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter und ihrer Einspielung von Schubert-Liedern. Auch das Kölner EFA-Jazzlabel ESC findet sich erneut unter den potenziellen Preisträgern.
Die 46. Grammy-Verleihung findet am 8. Februar 2004 im Staples Center in Los Angeles statt. Der Oscar der Musikindustrie wird in insgesamt 105 Kategorien verliehen.






