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Best Buy schwächelt im ersten Quartal

Die US-Elektrofachhandelskette Best Buy hat ihr erstes Geschäftsjahresquartal mit relativ enttäuschenden Zahlen abgeschlossen. Die Umsätze stiegen zwar entsprechend den Erwartungen, doch der Nettogewinn brach dank eines Booms bei margenschwachen Produkten deutlich ein.

Die US-Elektrofachhandelskette Best Buy, die zugleich der zweitgrößte CD-Verkäufer des Landes ist, hat ihr erstes Geschäftsjahresquartal mit relativ enttäuschenden Zahlen abgeschlossen. Die Umsätze stiegen zwar entsprechend den Erwartungen, doch der Nettogewinn brach dank eines Booms bei margenschwachen Produkten deutlich ein.

In den drei Monaten bis zum 2. Juni setzte die Kette 7,927 Mrd. Dollar (gut 5,9 Mrd. Euro) um. Das entspricht einem Zuwachs um 13,9 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2006. Doch seither hat Best Buy 230 neue Filialen eröffnet. Flächenbereinigt wuchsen die Einnahmen daher nur um drei Prozent. Der Profit schrumpfte im Berichtszeitraum um 17,9 Prozent von 234 auf nur noch 192 Mio. Dollar (143 Mio. Euro).

Den Einbruch beim Gewinn erklärte CEO Brad Anderson u.a. mit den derzeit erfolgreichsten Produkten: Mit den allerorts zu Kampfpreisen angebotenen Flachbildschirmen und Laptops sei nicht viel Geld verdient. Außerdem liege die Rendite beim jungen chinesischen Ableger noch unter dem in den USA gewohnten Schnitt. Insgesamt sank die Gewinnmarge von 25,4 auf 23,9 Prozent.

Den Großteil seines Geschäfts (Umsatzanteil: 43 Prozent) macht Best Buy weiterhin mit Unterhaltungselektronik. Die Produktsparte Entertainment Software, zu der auch Musik-, Video- und Games-Produkte zählen, trug mit 1,348 Mrd. Dollar nur noch 17 Prozent zu den Gesamteinnahmen bei. Im Vergleich zum ersten Quartal 2006 sind das zwar 7,6 Prozent mehr, doch flächenbereinigt beträgt das Plus nur noch 1,3 Prozent. Diese Zuwächse kommen aber ausschließlich vom Boom bei Games-Software, der Absatz von CDs und DVDs sank erneut.

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