Best Buy, Amerikas größte Elektrofachhandelskette und zweitgrößter Anbieter von Musikprodukten in den USA, hat das zweite Geschäftsjahresquartal mit einem 22-prozentigen Gewinnsprung abgeschlossen. In den drei Monaten bis zum 26. August machte das Unternehmen einen Nettogewinn von 230 Mio. Dollar – im Vergleichsquartal 2005 waren es erst 188 Mio. Dollar. Die Umsätze von Best Buy kletterten im zweiten Quartal um 13 Prozent auf 7,6 Mrd. Dollar.
Die Zuwächse resultieren zu großen Teilen aus den Einnahmen der 237 neuen Filialen, die in den vergangenen zwölf Monaten eröffnet wurden. Flächenbereinigt stiegen die Umsätze nur um 3,7 Prozent. Die steigenden Gewinne führt das Best-Buy-Management vor allem auf die guten Verkäufe von Produkten mit hoher Marge zurück: TV-Flachbildschirme, Laptops, iPods und andere Digitalplayer. Der Bereich Unterhaltungselektronik war schon bisher das Zugpferd der Kette und wurde mit einem auf 44 Prozent gewachsenen Umsatzanteil nun noch wichtiger für Best Buy.
Dagegen beträgt der Umsatzanteil der Bilanzsparte Entertainment Software nur noch 15 Prozent. Damit hat die Kette zwar aufgrund der insgesamt gestiegenen Umsätze mit 1,14 Mrd. Dollar etwas mehr mit CDs, DVDs und Games eingenommen als im Vergleichsquartal, doch flächenbereinigt gingen die Medienumsätze erneut zurück. Dabei wirkten sich vor allem die Games-Absätze stabilisierend auf die Best-Buy-Zahlen aus. DVDs legten im niedrigen einstelligen Bereich zu, während das Geschäft mit CDs weiter merklich nachließ.





