Best Buy, Amerikas größte Elektrofachhandelskette und zweitgrößter Anbieter von Musikprodukten in den USA, konnte das letzte Geschäftsjahr, das mit dem 25. Februar endete, zwar mit einem zwölfprozentigen Umsatz- und einem 16-prozentigen Gewinnplus abschließen, doch das Mediengeschäft bleibt ein Sorgenkind. Im vierten Quartal schrumpfte der Umsatzanteil der Bilanzsparte Entertainment Software von 23 auf nur noch 21 Prozent. Damit trugen die Verkäufe von CDs, DVDs und Games 2,24 Mrd. Dollar in diesen drei Monaten bei.
Im gesamten Geschäftsjahr waren es 5,86 Mrd. Dollar. Auch hier sank der Anteil am Umsatzkuchen von Best Buy um zwei Punkte von 21 auf 19 Prozent. Im Jahresvergleich gingen die Medienumsätze somit 4,5 Prozent im Schlussquartal und um 5,9 Prozent im Fiskaljahr zurück. Das Wachstum bei Best Buy kam stattdessen aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Bürobedarf und Haushaltsgeräte.
Im vierten Quartal setzte die Kette 10,69 Mrd. Dollar um und verdiente damit 644 Mio. Dollar – das entspricht einem Plus von 16 bzw. 13 Prozent. Flächenbereinigt stiegen die Umsätze um 7,3 Prozent. Im gesamten Jahr betrugen die Umsätze 30,85 Mrd. Dollar und der Gewinn 1,14 Mrd. Dollar – beide Werte legten im Jahresvergleich um 16 bzw. zwölf Prozent zu.
Dennoch will Best Buy im laufenden Fiskaljahr stärker sparen: Um bis zu 300 Mio. Dollar jährlich sollen die Ausgaben sinken. Das Management kündigte daher bereits Stellenstreichungen an.





