Best Buy, Amerikas größte Elektrofachhandelskette und zweitgrößter Anbieter von Musikprodukten in den USA, hat das vierte Geschäftsjahresquartal mit einem Gewinnplus von 18,5 Prozent abgeschlossen. In den drei Monaten bis zum 3. März machte das Unternehmen einen Nettogewinn von 763 Millionen Dollar oder umgerechnet fast 571 Millionen Euro – im Vergleichsquartal 2006, das allerdings bereits am 25. Februar endete, waren es erst 644 Millionen Dollar.
Die Umsätze von Best Buy kletterten im vierten Quartal sogar um 21 Prozent auf 12,9 Milliarden Dollar (9,05 Milliarden Euro). Flächenbereinigt wuchsen die Einnahmen indes nur um 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Produktsparte Entertainmentsoftware, zu der unter anderem CDs, DVDs und Games zählen, legte flächenbereinigt um 9,2 Prozent beim Umsatz zu. Dieses Plus kommt aber ausschließlich vom Boom bei Games-Software, der Absatz von CDs und DVDs sank erneut. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Best-Buy-President Brian Dunn speziell in der Gaming-Sparte starke Zugewinne.
Das abgelaufene Fiskaljahr schloss der Händler mit Umsätzen in Höhe von 35,9 Milliarden Dollar (plus 16 Prozent, umgerechnet 26,8 Milliarden Euro) und einem Nettogewinn von 1,38 Milliarden Dollar (plus 20,8 Prozent, umgerechnet 1,03 Milliarden Euro) ab. Flächenbereinigt bleibt unterm Strich ein Umsatzplus von fünf Prozent – Best Buy weitete sein Filialnetz in den den letzten zwölf Monaten um 231 neue Niederlassungen aus.






