Die Bertelsmann AG hat im ersten Quartal 2003 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Umsatzminus von rund zehn Prozent verzeichnet, auch das EBITDA rutschte ins Minus. Der Umsatz im ersten Quartal betrug 3,93 Milliarden Euro gegenüber 4,3 Milliarden Euro im Vorjahrszeitraum. Lag damals das operative EBITDA noch mit 20 Millionen Euro im Plus, rutschte es jetzt mit minus 58 Millionen Euro deutlich in die rote Zone. Als Hauptursachen für das Ergebnis macht Bertelsmann die „schwierigere Marktlage in den USA“ und die Schwäche des US-Dollars aus. „Die Ergebnisse entsprechen unseren Erwartungen und spiegeln die schwierige gesamtwirtschaftliche Lage wieder. Wir gehen jedoch weiter davon aus, dass wir unsere Ziele für 2003 erreichen. Wir halten daran fest, dass wir im laufenden Jahr ein Operating EBITDA über dem Vorjahresniveau erreichen“, kommentierte Finanzvorstand Dr. Siegfried Luther. Zahlen über das Abschneiden des Musikarms BMG wurden nicht veröffentlicht, dafür aber die Gesamtmitarbeiterzahl des Konzerns: Sie sank leicht von 80.632 (Stand 31.12.02) auf 79.719 zum 31. März.
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