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Bertelsmann baut Taskforce um Schmidt-Holtz

Der Bertelsmann-Konzern will die aus der Fusion Sony BMG erwachsenden Spielräume offenbar für Zukäufe in nicht-musikalischen Bereichen nutzen. Rolf Schmidt-Holtz soll eine entsprechende Taskforce leiten.

Der Bertelsmann-Konzern will die aus der Fusion seiner Musiksparte BMG mit Sony Music erwachsenden finanziellen Spielräume offenbar für Zukäufe in nicht-musikalischen Bereichen nutzen. Der amtierende BMG-Chef und frühere RTL-Manager Rolf Schmidt-Holtz, der nach Vollzug der Fusion als Chairman von Sony BMG agieren und Sony-Chef Andrew Lack den Posten des CEO überlassen wird, soll bei Bertelsmann ab dem 1. August eine entsprechende Taskforce für Zukäufe leiten. Laut „Financial Times Deutschland“ will Konzernchef Dr. Gunter Thielen dieser Taskforce zudem selbst vorstehen. Weiteres Mitglied sei Finanzchef Dr. Siegfried Luther. Bertelsmann und Sony wollen durch die Fusion ihrer Musiksparten jährlich Kosten in Höhe von bis zu 350 Mio. Euro einsparen.

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