Aufgrund der angespannten Wirtschaftlage haben vier Berliner Radiosender ihre zuvor erworbenen Lizenzen für digitale Radioprogramme an die Medienanstalt Berlin/Brandenburg (mabb) zurückgegeben. Dies teilt der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) mit. Carsten Neitzel, Geschäftsführer des betroffenen Senders 94’3 r.s2, erklärte: „In einer Zeit, in der Umsatzeinbrüche im Werbemarkt die Sender zu einschneidenden Sparmaßnahmen zwingen, sind die hohen Kosten für digitale Programmverarbeitung nicht zu rechtfertigen.“ Er wies darauf hin, dass zugesagte Förderungen der mabb zwar hilfreich, aber keineswegs ausreichend gewesen wären. Neitzel forderte eine Gleichbehandlung der privaten Sender, die ihre digitalen Programme im Gegensatz zu den öffentlich-rechtlichen Sendern nicht über Gebühreneinnahmen finanzieren könnten.
Berliner Radiosender geben Digital-Lizenz zurück
Aufgrund der angespannten Wirtschaftlage haben vier Berliner Radiosender ihre zuvor erworbenen Lizenzen für digitale Radioprogramme an die Medienanstalt Berlin/Brandenburg (mabb) zurückgegeben.





