Recorded & Publishing

Belgier lassen Bezahldownloads links liegen

Während sich in ganz Europa immer mehr Musikfans für kommerzielle Downloadangebote begeistern lassen, scheinen die Belgier den Digitalboom zu verschlafen. Der belgische IFPI-Chef Marcel Heymans klagt, dass seine Landsleute weiterhin illegal downloaden.

Während sich in ganz Europa immer mehr Musikfans für kommerzielle Downloadangebote begeistern lassen, scheinen die Belgier den Digitalboom zu verschlafen. Der belgische IFPI-Chef Marcel Heymans klagt, dass seine Landsleute weiterhin illegal downloaden. Weltweit seien nur noch 90 Prozent aller Downloads aus illegalen Quellen, doch in Belgien liege der Wert noch sehr nahe bei 100 Prozent, so Heymans gegenüber der Tageszeitung „l’Echo“. Im Jahr 2004 hätten Belgier nur eine knappe Viertelmillion Songs in Onlineshops wie iTunes oder MSN gekauft. Das sei zwar eine Steigerung von 500 Prozent im Vergleich zu 2003, repräsentiere jedoch lediglich 0,1 Prozent des Gesamtumsatzes der belgischen Musikbranche. Dagegen habe sich der Downloadvertrieb weltweit bereits einen Umsatzanteil von über 1,5 Prozent erarbeitet.

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