Recorded & Publishing

Belegschaft bangt bei Sony BMG

Noch ist unklar, wann bei Sony BMG die erwartete Rosskur beginnen wird, doch im New Yorker Hauptquartier gelten bereits jetzt Gefolgsleute des ehemaligen Sony-Music-Chefs Tommy Mottola als Kandidaten für Kündigungen.

Noch ist unklar, wann bei Sony BMG die erwartete Rosskur beginnen wird, doch im New Yorker Hauptquartier gelten bereits jetzt Gefolgsleute des ehemaligen Sony-Music-Chefs Tommy Mottola als Kandidaten für Kündigungen. Die Gerüchteküche brodelt und bei der Belegschaft herrscht Unsicherheit, wer von den geplanten Stellenstreichungen und geplanten jährlichen Einsparungen in Höhe von 350 Mio. Dollar betroffen sein wird. Besonders altgediente Mitarbeiter bei Sony Music und BMG, die bereits unter anderer Firmenleitung gearbeitet haben, fürchten, dass sich CEO Andrew Lack zuerst von denjenigen Kollegen trennen will, die unter Mottola Karriere gemacht hatten. Außerdem ist Lack nicht bei allen Mitarbeitern gleichermaßen respektiert. Der frühere NBC-Manager gilt nach wie vor als „Fernsehmann“. Zudem ist weiterhin fraglich, ob sich die Spekulationen um das Engagement von Roger Ames bei Sony BMG bewahrheiten. Dem Vernehmen nach soll sich der einstige Warner-Music-Chef ums internationale Geschäft beim fusionierten Konzern kümmern.

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