Berlin als Veranstaltungsort des Deutschen Schallplattenpreises Echo wackelt. Glaubt man Gerd Gebhardt, dem Vorsitzenden des Ausrichters Deutsche Phono-Akademie, dann muss sich die Hauptstadt im nächsten Jahr auf einen Wettstreit mit Hamburg einstellen. Gegenüber der „Welt am Sonntag“ erklärte Gebhardt, dass eine Veranstaltung wie der Echo für Hamburg „wesentlich wichtiger“ sei als für Berlin. Die Hansestadt biete vor allem mit der eine optimale Halle: „Sie wäre sehr wahrscheinlich das richtige Ambiente für uns.“ Während die Verantwortlichen in Berlin die Vielzahl von hochkarätigen Veranstaltungen als „fast gottgegeben“ empfänden, würde sich Hamburg richtig Mühe geben: „Bürgermeister Ole von Beust hat uns signalisiert, dass er überglücklich wäre, wenn das Thema wieder nach Hamburg zurückfinden würde“, so Gebhardt in der „WamS“. Berlin hingegen müsse „aufpassen“, dass es sich nicht zu sicher fühlt. Woher die Unzufriedenheit der Phono-Akademie mit Berlin als Veranstaltungsort stammt, erklärte Gebhardt nicht. Kritiker merkten doch in den letzten Wochen an, die Terminkollision des Echo 2003 mit der Berlinale sei für den Deutschen Schallplattenpreis eher nachteilig.
Bekommt Hamburg den Echo zurück?
Berlin als Veranstaltungsort des Echo wackelt. Glaubt man Gerd Gebhardt, dem Vorsitzenden des Ausrichters Deutsche Phono-Akademie, dann muss sich die Hauptstadt im nächsten Jahr auf einen Wettstreit mit Hamburg einstellen.






