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Behörden prüfen Verfahren gegen russischen Internetdienst

Die Moskauer Staatsanwaltschaft prüft derzeit die Möglichkeiten eines Strafverfahrens gegen das russische Onlineangbot allofmp3. IFPI-Sprecher Hartmut Spiesecke begrüßte die rechtliche Offensive, denn der Branchenverband hatte bereits im letzten Jahr Konsumenten vor dem Dienst gewarnt.

Die Moskauer Staatsanwaltschaft prüft derzeit die Möglichkeiten eines formellen Strafverfahrens gegen das russische Onlineangbot allofmp3. Zuvor hatten polizeiliche Ermittlungen bestätigt, dass allofmp3 systematisch urheberrechtlich geschützte Musiktitel ohne Zustimmung der Rechteinhaber vertreibt. IFPI-Sprecher Hartmut Spiesecke begrüßte die rechtliche Offensive, denn die deutsche Landesgruppe des Branchenverbands hatte bereits im letzten Jahr Konsumenten vor dem Dienst gewarnt.

„Das Angebot sowie die Nutzung sind in Deutschland ebenso wie in anderen Ländern nicht zulässig, denn damit werden die Kreativen und die Verwerter um ihre Rechte betrogen“, erklärte Spiesecke. Auch Igor Pozhitkov, von der IFPI Moskau, sieht das Vorgehen der Staatsanwaltschaft als wichtigen Schritt und betont: „Wir hoffen sehr, dass die Staatsanwaltschaft den Fall weiterverfolgt“.

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