Martin Mills findet, sein Unternehmen habe künstlerfreundlichen Verträgen in der Branche den Weg geebnet. Die neuen Kontrakte der Beggars Group seien kurz und bündig und geprägt von der sich verändernden Rolle der Plattenfirmen im 21. Jahrhundert. Statt wie bisher 30 umfassen die schriftlichen Vereinbarungen nur noch 20 Seiten. Die Künstler erhalten laut Mills inzwischen wesentlich mehr Mitbestimmungsrechte als bisher üblich. So könnten die Kreativen zum Teil auch über Budgets und VÖ-Termine mitentscheiden. Zudem werden die Tantiemensätze für Singles, Alben, DVDs und Digitalverkäufe angeglichen. Beggars will sich auch weiterhin gegen den aktuellen Trend nicht am Merchandising- und Tournee-Umsatz seiner Künstler beteiligen. „Es gibt da so einen Spruch zur einstigen Geschäftspolitik von AOL“, bemühte Beggars-Chef Martin Mills eine Analogie zur Beschreibung seiner Strategie. „Bei AOL bedeutete ein Deal früher Grabenkrieg – man hat die Gegenpartei einfach mit Verträgen in der Dimension von Telefonbüchern beworfen. So machen das die Majors im Prinzip heute noch. Wir haben da eine andere Herangehensweise.“
Beggars vereinfacht seine Künstlerverträge
Martin Mills findet, sein Unternehmen habe künstlerfreundlichen Verträgen in der Branche den Weg geebnet. Die neuen Kontrakte der Beggars Group seien kurz und bündig und geprägt von der sich verändernden Rolle der Plattenfirmen.






