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Bedrohen Stella-Altlasten die DEAG?

Der Deutschen Entertainment AG droht ein massives finanzielles Nachspiel aus der kürzlich beendeten Liason mit der insolventen Stella Entertainment AG.

Der Deutschen Entertainment AG (DEAG) droht ein massives finanzielles Nachspiel aus der . Die „Financial Times Deutschland“ berichtet, dass Gläubiger Forderungen in Höhe von rund 18,5 Millionen Euro geltend machen wollen. Kritik wurde vor allem von Jens-Uwe Steffens, Geschäftsführer der Werbefirma Pilot Media, laut. Er wirft der DEAG vor, rechtswidrig Teile eines Kredits der DEAG an die Stella zurückgeholt zu haben. Außerdem sei die Summe, die Stella für den Verkauf ihres Online-Ticketsystems zugestanden hätte, nicht in bezahlt, sondern mit Forderungen der DEAG verrechnet worden. Vorstandsvorsitzender Peter Schwenkow wies die Vorwürfe zurück. Falls es den Gläubigern gelingt, die 18,5-Millionen-Forderung durchzubringen, könnte die DEAG in eine erhebliche finanzielle Schräglage rutschen, vermuten Brancheninsider.