Recorded & Publishing

Beatles erwägen Exklusivlizenz für iTunes

Seit mehr als 20 Jahren liegen Apple Computer und Apple Corps. im Clinch, nun scheint es, als würden sich die Meinungsverschiedenheiten zwischen den iPod-Machern und der Beatles-Firma in Wohlgefallen auflösen. Es geht um Exklusivdownloads bei iTunes.

Seit mehr als 20 Jahren liegen Apple Computer und Apple Corps. im Clinch, nun scheint es, als würden sich die Meinungsverschiedenheiten zwischen den iPod-Machern und der Beatles-Firma in Wohlgefallen auflösen. Es geht um Exklusivdownloads bei iTunes.

Das US-Magazin „Fortune“ berichtet unter Berufung auf informierte Insider, dass sich nach dem Markenrechtsurteil vom Mai dieses Jahres nun auch inhaltlich ein Waffenstillstand zwischen den Fab Four und dem Marktführer im digitalen Musikgeschäft anbahnt. Neil Aspinall, Geschäftsführer von Apple Corps., hatte bereits im April angekündigt, dass der Beatles-Katalog ein Remastering durchlaufen werde, um im Anschluss daran erstmals als Download angeboten zu werden. David Munns, Vice Chairman von EMI Music, schürte vor zwei Wochen die Erwartungen der Branche weiter, als er davon sprach, Beatles-Musik werde es „bald“ auch online geben.

Angeblich wollten Apple und Apple bereits zur Veröffentlichung des neuen Albums „Love“ einen entsprechenden Deal bekannt geben. Derzeit würde allerdings noch weiter an den Details der Zusammenarbeit gefeilt, berichtet „Fortune“. Unter anderem gehe es darum, wie lange iTunes die Beatles-Titel exklusiv anbieten darf und was sich Apple diese Sperrfrist kosten lassen will.

Apple-CEO Steve Jobs soll demnach selbst an den Verhandlungen beteiligt sein. Außerdem Verhandlungsmasse: Die Frage, ob Apple Beatles-Musik in seiner Werbekampagne verwenden darf – eine Sync-Lizenz gab es bislang nie -, und die Option auf ein iPod-Sondermodell, wie es schon U2 vorexerziert hat.

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